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Gleichbehandlung und nachhaltige Entwicklung
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Die Entwicklungspartnerschaft (EP) hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Sie strebt die gleichberechtigte Teilhabe der Frauen an der Informations- und Wissensgesellschaft an. Dies ist nicht nur ein gleichstellungspolitisches, sondern auch ein wirtschaftpolitisches Ziel. Angesichts des Rückgangs der Erwerbsbevölkerung, sind Unternehmen und Gesellschaft zunehmend auf die weibliche Hälfte der Talente und Qualifikationen der Bevölkerung angewiesen. Diese bisher ungenutzten Potentiale können aber nur erschlossen werden, wenn Chancengleichheit nachhaltig in die (Berufs-) Bildungspolitik und in die Personal- und Organisationsentwicklung der Unternehmen integriert wird.
Die Arbeit der EP orientiert sich an der Doppelstrategie des Gender Mainstreaming, die sowohl die Einbeziehung von Chancengleichheit als Querschnittsaufgabe und, zwecks Abbau bestehender Benachteiligungen, positive Aktionen fordert. Das Konzept setzt zum einen auf eine deutliche Steigerung der Partizipation von Frauen in allen Bereichen und allen Funktionsebenen des IT-Sektors und verwandter Branchen. Dazu gehören nicht nur die Aus- und Weiterbildung in Zukunftsberufen und die Unterstützung des beruflichen Aufstiegs, sondern auch neue Modelle flexibler Arbeitsorganisation und Kinderbetreuung. Zum anderen werden frauenspezifische Bildungsansätze und Arbeitsmethoden entwickelt.
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